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Warum vegan ernähren?

Vorteile einer pflanzenbasierten Ernährung


In unserer heutigen Welt, in der Gesundheit, Umweltschutz und ethisches Handeln immer wichtiger werden, gewinnt die vegane Ernährung zunehmend an Bedeutung. Aber was genau sind die Vorteile für Dich, wenn du dich vegan, also pflanzenbasiert ernährst?


vegane gesunde Ernährung

Gesundheit: Prävention ist der Schlüssel

Die Vorteile einer veganen Ernährung für Deine Gesundheit sind vielfältig. Studien zeigen, dass eine pflanzliche Ernährung das Risiko von Herzkrankheiten, Bluthochdruck, Diabetes Typ 2 und bestimmten Krebsarten reduzieren kann. Pflanzliche Lebensmittel sind oft reich an Antioxidantien, die die Zellen vor Schäden schützen können. Die präventive Kraft von Obst, Gemüse und Vollkornprodukten könnte also einen wichtigen Beitrag zu Deiner langfristigen Gesundheit leisten. Und gerade als Frau können wir mit der passenden Ernährung etwas für unsere hormonelle Balance tun.


  • Risiko für diverse Krankheiten wird reduziert

  • Hormonelle Balance wird gefördert

  • Vermeidung von weiteren Pandemien durch Zoonosen. Die Zustände der Tierhaltung begünstigen die Verbreitung von Infektionskrankheiten wie z.B. Covid 19, Ebola oder Vogelgrippe.

  • Verzicht auf Schwermetalle in der Nahrung. Fisch ist oftmals belastet. Nicht umsonst sollten Schwangere darauf verzichten.

  • Verzicht auf Antibiotika-Rückstände in Fleisch


Dr. Markus Keller, Ernährungswissenschaftlicher und Leiter des Forschungsinstituts für pflanzenbasierte Ernährung (IFPE):

Die Umstellung auf eine vegane Ernährung wirkt natürlich vor allem langfristig. Aber auch schon nach kurzer Zeit können wir bei Blutuntersuchungen Veränderungen feststellen. Wir sehen zum Beispiel, dass sich die Blutfettwerte positiv verändern.

Frau gesund vegan

Umwelt: Weniger Ressourcenverbrauch, weniger Belastung

Ein bewusster Blick zeigt, dass eine vegane Ernährung erheblich weniger Ressourcen verbraucht. Wenn wir unsere Ernährungsgewohnheiten überdenken, können wir einen positiven Beitrag zum Umweltschutz leisten. Denn die Fleischproduktion benötigt:

  • große Mengen Wasser

  • Landfläche

  • und führt zu beträchtlichen Treibhausgasemissionen


Ein Beispiel: wenn Du einen Burger isst, hast du knapp 2.000 Liter Wasser verbraucht. Um das wieder einzusparen könntest du aufs Duschen verzichten - 45 Mal. Oder beim nächsten Mal die vegane Alternative wählen. Und hier sprechen wir nur vom Wasser. Wenn wir uns die Emissionen anschauen liegt der Burger bei 30,5 kg, wohingegen die vegane Alternative gerade einmal auf 2,8 kg kommt.


Weitere Facts:

  • du hast deinen eigenen ökologischen Fußabdruck vor allem bei der Ernährung selbst in der Hand. Und hier reden wir von einem Anteil von 35 %! (Wohnen macht 25 % aus, Mobilität 22 % und Konsum 18%)

  • 50 % der klimaschädlichen Emissionen könnten wir durch vegane Ernährung einsparen (laut Veganuary)

  • jährlich bleiben bis zu eine Millionen Tonnen Netze in den Meeren zurück. Wenn Du etwas gegen Mikroplastik tun möchtest hilft es also sehr viel mehr, wenn du keinen Fisch mehr isst, anstatt auf einen Strohhalm zu verzichten.

  • Schleppnetze zerstören den Boden der Meere und wirbeln so Emissionen auf, welche dort gespeichert waren. Laut Veganuary reden wir hier von ca. einer Gigatonne pro Jahr.

  • Die Überfischung der Meere bringt das Ökosystem durcheinander. Dabei sind Meere so wichtig für uns. Sie speichern enorm viele Emissionen. Meeresschutz bringt tätsächlich sogar mehr als Bäume pflanzen!


Ein weiteres Beispiel: die Ökobilanz verschiedener Milcharten (von Veganuary):

Ökobilanz Milcharten

​David Attenborough:

We must change our diet. The planet can not support billions of meat-eaters. If we had a mostly plant-based diet we could increase the yield of the land.

natur vegan

Speziesismus / Tierschutz: Für eine Welt ohne Tierleid

Eine vegane Ernährung stellt eine Möglichkeit dar, gegen Speziesismus anzutreten und das Bewusstsein für Tierwohl zu schärfen. Denn dein Haustier sollte nicht mehr wert sein als eine Kuh oder ein Schwein. Im Einklang zu leben bedeutet auch, dass jedes Lebewesen das Recht auf Leben hat. Denn es gibt keine humane Art und Weise, ein Lebewesen zu töten. Das Kalb vom Biohof möchte genauso leben wie das Huhn aus Masssentierhaltung.


Ein paar Beispiele:

  • Schweine sind genau so schlau wie ein Hund. Sie können Tricks lernen, haben ein Langzeitgedächtnis träumen im Schlaf und sind empathisch

  • Fische empfinden Schmerz - ja, es ist wahr.

  • Hühner wurden so gezüchtet, dass sie nach ca. 2 Monaten 4,2 kg wiegen. 1957 waren es noch knapp 905 g. All das für mehr Rendite. Das die Tiere kaum noch stehen können, ist klar.

  • Hennen sind so überlastet vom Eier legen, dass sie oftmals Knochenbrüche erleiden. Normal waren damals 20 bis 30 Eier Jahr. Durch Zucht sind wir mittlerweile bei 300. Sobald die Legehennen zu schwach sind - und das passiert schnell - werden sie geschlachtet.

  • Kühe geben Milch weil sie Mama geworden sind. Nur das in diesem Fall das Kalb von der Kuh getrennt wird, damit Menschen die Milch trinkn können oder daraus Käse etc. herstellen können. Das Kalb wird alsbald zum Kalbsschnitzel.


Ich empfehle Die hier vor allem auf Ed Winters. Schau doch mal auf seiner Website oder seinem Instagram vorbei.


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Ethik / Welthunger: Land nutzen, um Bedürfnisse zu decken

Die ineffiziente Nutzung von Land für die Viehzucht trägt zur weltweiten Nahrungsmittelknappheit bei. Eine Umstellung auf eine pflanzliche Ernährung könnte mehr Land für den direkten Anbau von Nahrungsmitteln für die Menschheit freisetzen. Eine bewusste Ernährungswahl kann somit einen Beitrag zur Lösung globaler Probleme wie Welthunger leisten.


Nicht umsonst gibt es eine sogenannte "Planetary Health Diet". Bei dieser steht das Ziel im Vordergrund, eine gesunde, als auch ökologisch und sozial vertretbare Ernährung für die gesamte Weltbevölkerung zu ermöglichen. Die Basis bilden hier pflanzliche Lebensmittel wie Gemise, Hülsenfrüchte, Obst, Vollkorngetreide, Nüsse und hochwertige Öle.


Insgesamt zeigt sich, dass eine vegane Ernährung nicht nur einen individuellen Gesundheitsgewinn für Dich persönlich bringt, sondern auch die Umwelt schützt, Tierschutz fördert und ethische Grundsätze stärkt. Durch bewusstes Essen können wir dazu beitragen, eine nachhaltigere und ethischere Welt zu schaffen.


Ernährungswissenschaftler

Filme, die du gesehen haben solltest:

  • Earthlings: hier geht es sehr speziell um das Thema Tierwohl. Gesprochen von Joaquin Phoenix.

  • Dominion: hier geht es ebenfalls sehr speziell um das Thema Tierwohl. Gesprochen von Sia, Kat von D und Joaquin Phoenix.

  • Seaspiracy: hier geht es um Tierwohl - speziell von Lebewesen im Wasser, aber auch um die Ausbeutung von Menschen in der Fischerei.

  • What the Health: hier geht es vor allem um das Thema Gesundheit.

  • Cowspiracy: von den Machern von Seaspiracy. Hier geht es um Tierwohl, unsere Umwelt und Ethik.

  • The Game Changers: ein Muss für jeden Sportler!

  • Before the Flood: mit Leonardo di Caprio und dem Thema Umwelt.

  • David Attenboroug, Mein Leben auf unserem Planten: Ein Klassiker .

  • Tomorrow: "Dieser Film sollte Teil der Ausbildung aller (...) sein!": David Nabarro, UN-Beauftragter für Klimapolitik

  • Eating our way to extinction: Must see von Leonardo Di Caprio. Gesprochen von Kate Winslet.

  • Milked: diese Dokumentation behandelt das Thema Umwelt und Tierwohl.


Deine Sarah

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